Und warum das wichtiger ist, als viele denken
„Es funktioniert doch noch einwandfrei ... warum sollte man sich Sorgen machen?“ Genau an diesem Punkt beginnt es meistens. Das Gerät funktioniert weiterhin, Apps lassen sich wie gewohnt öffnen und nichts scheint ungewöhnlich. Doch irgendwann überprüft jemand die Einstellungen und stellt fest: Das Datum des letzten Sicherheitsupdates hat sich seit Monaten nicht mehr verändert.
Für viele Nutzer und sogar für viele Unternehmen wirkt das zunächst wie ein sehr technisches Detail. Und das ist es auch. Gleichzeitig markiert es jedoch eine entscheidende Veränderung in einem Bereich, auf dem alles andere aufbaut: der Sicherheitsgrundlage des Geräts.
Google-Sicherheitsupdates sind Teil der kontinuierlichen Schutzmaßnahmen innerhalb des von Google verwalteten Android-Ökosystems. Ihr Zweck ist einfach: neu entdeckte Schwachstellen im Android-Betriebssystem zu beheben. Diese Updates umfassen typischerweise:
Sie werden regelmäßig in monatlichen Zyklen veröffentlicht und anschließend von den Geräteherstellern für unterstützte Geräte bereitgestellt. Kurz gesagt: Sie sorgen dafür, dass Android-Geräte auch gegen neu auftretende Bedrohungen geschützt bleiben.
Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass der Sicherheitssupport mit dem Kauf eines Geräts beginnt. Tatsächlich beginnt er jedoch bereits mit der Einführung einer Android-Version.
Zum Beispiel:
In diesem Fall erhalten Sie nur noch ein Jahr Sicherheitssupport, nicht drei Jahre.
Das liegt daran, dass der Support an die Softwareversion und nicht an das Kaufdatum des Geräts gebunden ist.
Dafür gibt es mehrere Gründe:
Mit der Zeit läuft der Support daher ganz natürlich aus, selbst wenn das Gerät selbst noch einwandfrei funktioniert.
Wenn Google keine Sicherheitsupdates mehr bereitstellt, funktioniert das Gerät nicht plötzlich nicht mehr. Die Schutzschicht entwickelt sich jedoch nicht weiter.
Das bedeutet:
Neu entdeckte Schwachstellen, die nach Ablauf des Supportzeitraums bekannt werden, werden nicht mehr behoben.
Im Laufe der Zeit steigt dadurch das Sicherheitsrisiko:
Das Risiko entsteht selten von einem Moment auf den anderen. Es wächst vielmehr unbemerkt mit der Zeit.
Im privaten Bereich werden Geräte regelmäßig ersetzt. In professionellen Umgebungen ist das häufig anders.
Zum Beispiel bei:
Von diesen Systemen wird erwartet, dass sie viele Jahre lang laufen, häufig ohne Unterbrechung. Dabei kommt ein weiterer wichtiger Aspekt ins Spiel: der Investitionsschutz. Diese Geräte sind nicht nur Arbeitsmittel, sondern Investitionsgüter. Sie früher als notwendig ersetzen zu müssen, nur weil der Software-Support endet, ist nicht nur im Betrieb störend, sondern auch kostspielig.
Hardware kontinuierlich zu ersetzen, nur weil Sicherheitsupdates auslaufen, kann schnell zu einem teuren Kreislauf werden:
Die eigentliche Frage betrifft daher nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Frage, wie sich die Lebensdauer einer Investition bestmöglich schützen lässt.
Das Ende der Google-Sicherheitsupdates muss nicht automatisch zu einer Sicherheitslücke führen, vorausgesetzt, das System wurde unter Berücksichtigung des gesamten Produktlebenszyklus konzipiert. Genau hier kommen Lösungen wie ProSECURE ins Spiel.
Anstatt sich ausschließlich auf den standardmäßigen Android-Updatezeitraum zu verlassen, wurde ProSECURE entwickelt, um den abgesicherten Lebenszyklus von Geräten über den offiziellen Supportzeitraum hinaus zu verlängern.
In der Praxis bedeutet das:
Zurück zum vorherigen Beispiel:
Dadurch werden sowohl die Sicherheitskontinuität als auch der Return on Investment verbessert.
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